Prinzenbuch

Ich bin Matthias Voigt und produziere Hörbücher und Podcasts unter dem Namen Prinzenbuch. Ich widme mich Büchern und Geschichten die es mir wert sind. 

Ligeia

... Und der Wille liegt darin, der nicht stirbt. Wer kennt die Geheimnisse des Willens und seine Macht? Denn Gott ist nur ein großer Wille, der alle Dinge mit der ihm eigenen Kraft durchdringt. Lediglich aus Willensschwäche überliefert sich der Mensch dem Tode.

Joseph Glanvill.

Edgar Allan Poe (1809-1849),

ist ein Meister des Grauens, Grotesken, Makaberen und menschlicher Abgründe –aber auch amüsante und unterhaltsame Geschichten sind Gestand seines Schaffens gewesen. Auf Poe gilt als der Begründer/Erfinder des Kriminal- und Grusel-Genres. Berühmt sind unter anderem die Kriminalgeschichten: "Das Geheimnis der Marie Rogêt", "Der Doppelmord in der Rue Morge" oder "Der entwendete Brief".

Quellen

 

B.A.f.H.: Band 1 – Bastard Assistant from Hell

"Ich werfe meinen Monitor an und schmeiße gleichzeitig die triefende Jacke in Richtung Regal. Die Jacke verfehlt wie immer den Pfosten und gleitet wie ein nasser Putzlumpen zu Boden, wo sich sofort eine Pfütze bildet. Ich lasse sie dort liegen. Sch...wetter!"

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Zum Buch

Der Protagonist namens Leisch arbeitet als ganz normaler Assistent an einer technischen Universität in München. In Wirklichkeit ist Leisch aber gar kein Sterblicher sondern der Bastard Ass(i) from Hell, der den Auftrag hat, Sand ins Getriebe des akademischen Alltags zu streuen. Er tut dies mit Eifer und großem Fleiß, und vor allem mit Hilfe des Administrator-Passworts...

Und so vergeht wirklich kaum ein Tag am LEERstuhl des B.A.f.H., ohne dass es zu einer mittleren Katastrophe kommt: Alle Universitätsangehörigen bekommen dabei ihr Fett ab. Besonders hat es der B.A.f.H. verständlicherweise auf die Studenten und seine Vorgesetzten abgesehen. Und die Tatsache, dass die Institutssekretärin, Frau Bezelmann, einen schwarzen Raben namens Nero als Haustier hat, ist natürlich auch kein gutes Omen...

Ursprünglich als Kolumne im Internet begonnen, haben die B.A.f.H.-Geschichten inzwischen unter Studenten und SysOps Kultstatus erreicht. 


Florian Schiel (Autor)

begann in den 1990er Jahren zuerst mit der Übersetzung der Geschichten des Bastard Operator from Hell, bevor er seine eigenen Kurzgeschichten entwickelte und über eine Mailingliste verteilte. Nachdem er bereits in einer Anthologie eine Kurzgeschichte veröffentlicht hatte, versandte er seine Geschichten an diverse Verlage.

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B.A.f.H Schmökertips

Beichte eines Mörders

"Vor einigen Jahren wohnte ich in der Rue des Quatre Vents. Meinen Fenstern gegenüber lag das russische Restaurant »Tari-Bari«. Oft pflegte ich dort zu essen. Dort konnte man zu jeder Stunde des Tages eine rote Rübensuppe bekommen, gebackenen Fisch und gekochtes Rindfleisch."

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Beichte eines Mörders

ist ein Roman von Joseph Roth, der 1936 bei Allert de Lange in Amsterdam erschien. Semjon Semjonowitsch Golubtschik erzählt seine Lebensgeschichte – die eines Spitzels der zaristischen Geheimpolizei Ochrana …mehr bei Wikipedia

Joseph Roth (1994 – 1934)

war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist und als Mensch und Schriftsteller der Widerspruch in Persona. Roth, Ostjude, hatte einen Hang zum Katholizismus, war Pazifist und doch auch Kriegsfreiwilliger, Sozialist und trozdem Anhänger der Monarchie der Habsburger.
Seine Werke und Stoffe spielen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts in der heute vergangenen Welt der k. u. k. Monarchie mit ihrem Völker- und Sprachengemisch und deren unterschiedlichen Traditionen.

Zum wegweisenden Erlebnis in Roth's Leben wurde der Erste Weltkrieg und der darauf folgende Zerfall Österreich-Ungarns.

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Mitwirkende

Schmöker-Tipps

Die Turnstunde

In der Militärschule zu Sankt Severin. Turnsaal. Der Jahrgang steht in den hellen Zwillichblusen, in zwei Reihen geordnet, unter den großen Gaskronen. Der Turnlehrer, ein junger Offizier mit hartem braunen Gesicht und höhnischen Augen, hat Freiübungen kommandiert und verteilt nun die Riegen. "Erste Riege Reck, zweite Riege Barren, dritte Riege Bock, vierte Riege Klettern! Abtreten!"

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Näheres zum Werk

In der Erzählung "Die Turnstunde" (1. Fassung 1899, 2. Fassung 19021) verarbeitet Rilke wohl seine eigenen traumatischen Erfahrungen aus seiner Zeit an der Militärrealschule in St. Pölten, welche er auf Druck seiner Eltern, ab 1885 besuchte. Die Zumutungen des militärischen Drills und die Erfahrungen einer reinen Männergesellschaft haben Rilke wohl nachhaltig beeinflußt. Rilke war in diesen Jahren häufig krank und musste viele Kränkungen durchstehen – warum er 1891 die Ausbildung abbrach ist nicht ganz klar.

siehe auch:

Episoden Links

Mitwirkende

Schmöker-Tipps

Balduin Brummsel und andere Tiergeschichten

Der Hamster Ambrosius Dauerspeck war in seinen Bau gerutscht, hatte sorgsam die vollen Backentaschen geleert und die kostbare Getreideladung zu den anderen Vorräten verstaut. Fünf große Speicher hatte er kunstgerecht angelegt und alle fünf bis an den Rand mit Getreide, mit Erbsen und Puffbohnen gefüllt. Es war kaum noch etwas unterzubringen, und mühsam stopfte er mit der Tatze die letzte Beute hinein. Den Rest steckte er unter sein Ruhebett aus weichen Halmen. Es kann einem mal flau werden, dachte er, dann hat man stets eine Kleinigkeit bei der Pfote.

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Manfred Kyber (1880 – 1933)

war ein deutscher Schriftsteller, Theaterkritiker, Dramatiker, Lyriker und Übersetzer deutschbaltischer Herkunft, der vor allem durch seine ungewöhnlichen Tiergeschichten bekannt geworden ist.

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Schmöker-Tipps

Der Fall Maurizius

Schon ehe der Mann mit der Kapitänsmütze aufgetaucht war, hatte sich eine vorahnende Beunruhigung an dem Knaben Etzel gezeigt. Vielleicht war der Brief mit dem Schweizer Poststempel die Ursache. Von der Schule nach Hause kommend, hatte er den Brief auf dem Spiegeltisch im Flur liegen sehen. Er nahm ihn in die Hand und betrachtete ihn aufmerksam mit seinen kurzsichtigen Augen. Die Schriftzüge berührten ihn wie etwas Vergessenes, das man nicht an seinen Ort bringen kann.

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Der Fall Maurizius

ist der bekannteste Roman von Jakob Wassermann. Der Roman entstand zwischen 1925 und 1927 und erschien 1928 bei S. Fischer in Berlin – es wird die Aufklärung eines Justizirrtums erzählt. 

Alles beginnt mit dem Auftauchen des „Mannes mit der Kapitänsmütze“, welcher sich später als Peter Paul Maurizius, der Vater des zu lebenslanger Haft verurteilten Leonhart Maurizius, herausstellt. Leonhart Maurizius soll seine Gattin Elli erschossen haben und sitzt seit achtzehn Jahren im Gefängnis. Der „alte“ Maurizius ist auch Jahre nach dem Verbrechen von der Unschuld seines Sohnes überzeugt und versucht alles um eine Begnadigung seines Sohnes zu erreichen.

Das rätselhafte, unheimliche ja „freche“ Auftreten des „alten“ Maurizius lässt Etzel, den Sohn des damals veranwortlichen Vertreters der Staatsanwaltschaft, nicht unberührt und er beginnt Fragen zu stellen und eigene Nachforschungen aufzunehmen. ...mehr bei Wikipedia

Jakob Wassermann (1873 – 1934)

In Fürth geboren wurde der gelernte Kaufmann später freier Schriftsteller und arbeitete auch als Redakteur. Mit seinen spannenden, psychologisch-realistischen Romanen und Novellen zählte er zu den produktivsten und populärsten Erzählern seiner Zeit.

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Schmöker-Tipps

Der Schwimmer – Geschichte einer Leidenschaft

"Wann er schwimmen gelernt hatte? – Man hätte ihn ebensogut fragen können, wie und wann er gehen gelernt habe.
Er wußte nicht mehr, wann er das erstemal ins Wasser gegangen war; aber seine ersten Kindheitserinnerungen waren mit dem Wasser verknüpft, das sein Element war und in dem er lag, wie er auf der Erde ging.
Er war ein geborener Schwimmer."

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